Beim Bauvorhabens Flüchtlingsunterkunft Layenhof entstand ein bis zu dreigeschossiger, nicht unterkellerter Neubau.
Die Erschließung der Wohnbereiche erfolgte über außenliegende Laubengänge. Hauptnutzung des Gebäudekomplexes ist die Schaffung von Wohnraum für Geflüchtete. Zentral angeordnet wurde ein zweigeschossiges Sozialgebäude mit Büro‑ und Gemeinschaftsräumen, während die erforderlichen Technikräume dezentral im Gebäude verteilt sind. Ergänzend befinden sich im Erdgeschoss des nordöstlichen Gebäudebereichs ein Kiosk, welches durch die Geflüchteten genutzt werden kann, sowie die Müllräume.
Die Wohngebäude wurden in Holzmodulbauweise errichtet. Lediglich der Erschließungskern des Sozialgebäudes sowie der Kiosk und die die Müllräume im Erdgeschoss wurden in massiver Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die Laubengänge sind als Stahlkonstruktion mit Fertigteilplatten aus Stahlbeton angelegt. Die Flachdächer haben eine extensive Begrünung mit Photovoltaikanlagen. Der TGA-Kanal zur Versorgung der Modulhäuser wurde über die Dächer geführt.
Grundstücksgröße: ca. 6.136 m²
Rauminhalt gesamt: ca. 3.892 m3